Darmkrebs ist in Deutschland sowohl bei Frauen und als auch bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr erkranken mehr als 77.000 Menschen neu an einem Colonkarzinom. Fast 26.000 Patienten sterben jährlich an einem Klonkarzinom. „Doch wären viele dieser Fälle vermeidbar! Denn wird Darmkrebs frühzeitig erkannt,gibt es im allgemeinen sehr gute Heilungschancen“, sagt Dr. Reinhold Lunow, Internist und Ärztlicher Leiter der Praxisklinik Bornheim, nahe Köln und Bonn.
Vorsorge ab 50, Risikogruppen schon eher
Ab dem 50. Geburtstag steht auch gesetzlich Versicherten in Deutschland eine jährliche Darmkrebs-Früherkennung in Form eines Schnelltests zu. Hierzu wird der Stuhl des Patienten auf nicht sichtbares (okkultes) Blut untersucht, was ein erstes Symtom für bösartige Polypen des Darmes sein kann. Eine Krebs-Vorsorgeuntersuchung des Dickdarms mittels einer vollständigen Darmspiegelung (Koloskopie), ist ab 55 Jahren möglich. Menschen, die erblich vorbelastet sind, können die Leistungen aber auch schon früher in Anspruch nehmen. „Diese sinnvollen Kassenleistungen nehmen jedoch viel zu wenige Versicherte wahr. Die Teilnahme an der Koloskopie liegt bei unter 25%. Dabei kann man bei dieser endoskopischen Untersuchung Veränderungen des Darms, wie z.B. noch gutartige Darmpolypen (s. Abbildung), die aber mögliche Krebsvorstufen darstellen, sehr gut erkennen und gleich während der Coloskopie entfernen. Patienten sollten diese Chance wahrnehmen“, wünscht sich Dr. Lunow.
Falsche Ernährung zählt zu den Risikofaktoren
Die Ursachen für Darmkrebs sind vielfältig. Neben Rauchen, Alkohol und einer genetischen Disposition spielen eine einseitige, zu fleischhaltige Ernährung und Übergewicht eine große Rolle bei der Entwicklung von Darmtumoren. „Wir können daher nur raten, gesetzlich empfohlene Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung sowie regelmäßige Gesundheitschecks wahrzunehmen. Ein rechtzeitiges Erkennen verhindert viele Schmerzen und viel Leid. Außerdem beraten wir Sie im Zuge der Krebsvorsorge auch gern hinsichtlich einer vorbeugenden, „darmgesunden“ Ernährung“, betont der Ärztliche Leiter der Praxisklinik Bornheim weiter.
Bei Verdauungsbeschwerden sofort zum Arzt
Bei immer wieder rezidivierenden oder anhaltenden Verdauungsproblemen wie z. B. Verstopfung oder Durchfall im Wechsel, Magen-Darm-Schmerzen, unerklärlichem Gewichtsverlust oder auch ständiger allgemeiner Abgeschlagenheitund Müdigkeit sollten Sie einen Internisten oder Ihren Hausarzt zur Abklärung der Beschwerden aufsuchen. Die Praxisklinik Bornheim (in der Nähe von Köln, Bonn und Düsseldorf) steht Ihnen hierfür mit all ihrem Wissen sowie einer modernen Diagnostik zur Verfügung.
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Abrechnung
Erstattung durch die Versicherung Wenn der Gesundheitscheck je nach Krankheitsvorgeschichte, Alter und Risikofaktoren individuell zusammengestellt wird und nur medizinisch notwendige Untersuchungen durchgeführt werden, gibt es... » mehr