Glossar
Begrifferklärung aus dem Bereich Diagnose / Urologie
PSA-Beratung
PSA ist die Abkürzung für das prostataspezifische Antigen. PSA ist ein Eiweiß und wird vor allem von den Epithelzellen der Prostatadrüsen gebildet und in die Samenflüssigkeit abgegeben. Im Blut kommt es bei gesunden Männern nur in sehr geringen Mengen vor. Bei verschiedenen Erkrankungen der Prostata wird PSA vermehrt in das Blut abgegeben. Der PSA-Wert sollte unter 2,5 µg/ml liegen. Er erhöht sich normalerweise mit zunehmendem Alter, sollte allerdings eine Grenze von 4,0 µg/ml nicht überschreiten. Erhöhte PSA-Werte kommen vor bei Prostatavergrößerung, Prostataentzündungen und bei Prostatakarzinomen.
Von den gesetzlichen Krankenkassen wird der PSA-Wert als Routinecheck zur Vorsorge bisher nicht bezahlt.
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