
![]() Das Wort Medizin stammt aus dem Lateinischen. Derjenige, der diese Heilkunst ausübte war der sogenannte Medicus. Am ehesten kann man sie als Oberbegriff über die Heilkunst insgesamt ansehen. Sie fasst sowohl die Gesundheitsvorsorge, wie auch Diagnostik und Therapie zusammen. Anfangs wurde die Medizin von Priestern und Schamanen ausgeübt und im Mittelalter auch von reisenden Handwerkern. Die so genannte Humanmedizin ist diejenige, die sich mit den Menschen beschäftigt. Aus einer manchmal Vielfalt von Symptomen gilt es die Diagnose zu stellen, die Voraussetzung für eine erfolgsversprechende Therapie ist. Vorrangige Behandlungsziele in der Medizin sind die Vorbeugung (Prävention) von Krankheiten oder deren Komplikationen sowie die Heilung von Erkrankungen oder auch nur die Linderung von Beschwerden (Palliative Medizin). Von Rehabilitation sprechen wir, wenn es um die Wiederherstellung nach Erkrankungen geht. Die große Anzahl von Erkrankungen und deren Therapiemöglichkeiten hat eine Aufgliederung der Medizin in zahlreiche Fachgebiete geführt. So gibt es nahezu 100 verschiedene Facharztbezeichnungen. Beispiele hierfür wäre der Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Herzchirurgie usw. oder auch Fachärzte für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie oder Gastroenterologie. So wichtig wie die Spezialisierung im Einzelfall sein mag und eine fundierte Ausbildung von großer Bedeutung ist, so meinen wir doch, dass auch für einen Arzt besonders wichtig ist, den Patienten in seiner Gesamtheit zu verstehen. Für dieses Aufgabebild sehen wir den hausärztlichen Internisten als besonders geeignet an. Die Anwendung von moderner Medizintechnik und die gleichzeitige hausärztliche Betreuung stehen in keinem Widerspruch zueinander. Nur durch langjährige Betreuung der Patienten und durch die Kenntnis des psychosozialen Umfeldes kann die Krankheit oft erst richtig eingeordnet werden. |
Gelistet im Leading Medicine Guide Germany 2009 & 2010
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